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Reißwolf ist nicht gleich Reißwolf

Datenschutz bedeutet heutzutage nicht nur die Einhaltung von rechtlichen Normen, sondern  hilft Unternehmen, Vertrauen zum Kunden aufzubauen. Viele Unternehmen nutzen den Datenschutz als Wettbewerbsvorteil.

Der grundsätzliche Sinn und Zweck des Datenschutzes liegt darin, die Bürger davor zu schützen, dass Informationen über sie ohne ihr Wissen erfasst, gespeichert und genutzt werden. Im Bundesdatenschutzgesetz wird geregelt, unter welchen Voraussetzungen Unternehmen und Behörden personenbezogene Daten erheben und nutzen dürfen. Insbesondere ist dort auch der Umgang mit den Daten geregelt und, welche Sicherheitsvorkehrungen zu treffen sind. Personenbezogene Daten müssen nicht nur sicher gespeichert, sondern auch sicher gelöscht werden.

Datenschutzkonform handeln

Für die Vernichtung von personenbezogenen Daten auf Papier gilt dabei ganz klar: Reißwolf ist nicht gleich Reißwolf. Ein Aktenvernichter, dessen Schnipsel noch gut leserlich Details offenbaren, ist nicht im Sinne des Erfinders – und findet trotzdem seine Abnehmer. 

Klar ist aber, dass Datenträger in Deutschland von Unternehmen, egal ob Papier, CD oder Festplatte datenschutzkonform vernichtet werden müssen. Dies dient nicht nur dem Schutz von Kunden, sondern auch der Wahrung von Betriebsgeheimnissen, die sogar einer DIN-Norm folgt.

Aktenvernichter in sieben Sicherheitsstufen

Insgesamt gibt es sieben Sicherheitsstufen für die Vernichtung von Unterlagen: Je nach Sensibilität der Daten ergibt sich die Sicherheitsstufe, die eingehalten werden muss. So fallen unter Stufe 1 allgemeine Schriften bis hin zu Stufe 7 mit streng geheim zu haltenden Unterlagen, bei denen höchste Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden müssen. 

Für viele Fälle gibt es Dienstleister, die Akten professionell nach der DIN-Norm 66399 vernichten und mit mobilen Shreddern in das Unternehmen kommen. Besonders für die ersten Sicherheitsstufen gibt es aber Geräte zu kaufen, so dass die Vernichtung der papiergebundenen Datenträger das Unternehmen selbst übernehmen kann. 

Nutzer sollten aber unbedingt darauf achten, nicht wahllos alle Unterlagen in ein und denselben Shredder zu werfen: Machen Sie sich und den Mitarbeitern unbedingt bewusst, dass viele Daten äußerst sensibel sind und die nichtordnungsgemäße Entsorgung schwerwiegende Folgen haben kann. Ganz zu schweigen von dem Imageverlust durch einen Datenskandal drohen Bußgelder der Aufsichtsbehörde.

Leser, die tiefer in das Thema einsteigen wollen, empfehle ich die Website www.datenschutzbeauftragter-info.de. Hier werden Details zum Thema und Praxisbeispiele genannt. Besonders im Gedächtnis geblieben ist mir die Datenpanne, bei der die New Yorker Polizei leserliches Aktenkonfetti regnen lies.

Auch Ihr Paper Markt Team gibt Ihnen gerne weitere Auskünfte zum Thema Datenschutz und listet untenstehend verschiedene Aktenvernichter in den unterschiedlichen Sicherheitsstufen.

Es grüßt Sie,

Ihre Jutta Löwe

Rechtsanwältin und Datenschutzbeauftragte (TÜV®)
kanzlei@jutta-loewe.de

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 Nachfolgend finden Sie Aktenvernichter aus den Sicherheitsstufen P-1 bis P-7

 

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  • Interessant und sehr hilfreich

    Der Blog von Paper Markt hat mir die Kaufentscheidung erleichtert, da ich mir nicht sicher war, welchen Aktenvernichter ich mir für mein Home Office kaufen soll.