Sicherer Kauf auf Rechnung
Direkter Kauf beim Fachhandel
Kostenloser Versand ab 45€ ✓
02561866 7 559 Mo-Fr. 09:00 - 17:00 Uhr
 

Tiere am Arbeitsplatz

Hunde am Arbeitsplatz: Toll oder total daneben?

Früher noch undenkbar, heute in vielen Büros und Agenturen Standard: Ein Tier am Arbeitsplatz. Mal streicht dem Kollegen die Katze um die Beine, mal mischt der Hund das PR-Team auf. So ein Tier bringt Leben an den Arbeitsplatz – und sorgt meist für gute Stimmung. Doch was ist eigentlich so toll an einem Tier am Arbeitsplatz? Und ist der Arbeitgeber überhaupt verpflichtet, ein Tier in seinen Räumlichkeiten zu gestatten? Wir verraten es im heutigen Blogartikel.

Die rechtliche Lage

Auch wenn man Besitzer eines Hundes ist und ihn unter keinen Umständen alleine zu Hause lassen möchte: Der Arbeitgeber ist nicht verpflichtet, ein Tier in seinen Räumlichkeiten zu gestatten. Wer seinen Wauzi, die Katze oder gar einen anderen tierischen Gefährten mit zur Arbeit bringen möchte, muss also grundsätzlich um Erlaubnis fragen. Ansonsten riskiert man eine Abmahnung.

Anders sieht es bei besonderen Umständen aus. Diese sind vielfältig und müssen von Fall zu Fall differenziert werden. Hierzu gehören in erster Linie:

  1. Die betriebliche Übung: Die Mitnahme des Tiers war bereits über Jahre gestattet.
  2. Gleichbehandlung: Kolleginnen und Kollegen dürfen ihr Tier auch mitnehmen.
  3. Gesundheitlich notwendig: Leidet man unter gesundheitlichen Einschränkungen und benötigt zur Erledigung des Arbeit etwa einen Blindenhund, muss dieser gestattet werden.

Sicherlich muss man von Fall zu Fall differenzieren. So kann es etwa sein, dass die Kollegen einer anderen Abteilung ihre Tiere mitbringen dürfen, man selbst aber nicht, da man täglich mit Kunden zu tun hat oder aber andere Abteilungsmitarbeiter an einer Tierhaar-Allergie leiden.

Der Haustier-Effekt

Das Haustiere am Arbeitsplatz einen positiven Effekt haben können, bestätigen zahlreiche Studien. So setzt sich etwa der Bundesverband Bürohund für die Erlaubnis von Hunden am Arbeitsplatz ein. Ihr Ziel: Mehr Akzeptanz für die Vierbeiner am Arbeitsplatz schaffen. Dabei beruft sich das BVBH-Team unter anderem auf Zahlen aus dem DAK-Gesundheitsreport 2013:

  • 2 Milliarden geringere Gesundheitskosten durch Hunde
  • Bis zu 15 Prozent mehr Umsatzpotenzial in Unternehmen
  • Rund 70 Prozent der Nichthundehalter mögen Hunde
  • 400 Prozent bessere Überlebenschance bei Herzinfarkt

Die Zahlen zeigen deutlich, welche positiven Effekte ein Hund am Arbeitsplatz nehmen kann. Und dennoch gibt es Dinge, die gegen ein Tier am Arbeitsplatz sprechen.

Für und Wider abwägen

Insbesondere gegen Burnout soll die Anwesenheit eines Hundes im Büro helfen können. Die Tiere sollen einen Ausgleich im hektischen und oft stressigen Büroalltag schaffen. Sie lenken ab, schaffen Abwechslung und beeinflussen auf positive Weise das Betriebsklima.

Doch so viel für einen Hund am Arbeitsplatz sprechen mag – bevor das Tier mit ins Büro kommt, sollten einige Fragen geklärt werden:

  1. Sind meine Kollegen und der Chef mit dem Hund einverstanden?
  2. Ist der Hund so gut erzogen, dass er eine Weile ruhig unter dem Schreitisch liegen kann und mich oder meine Kollegen nicht ständig ablenkt?
  3. Hat der Hund Freude im Büro oder würde er sich woanders doch wohler fühlen?
  4. Sind nahe des Büros Auslauf-Möglichkeiten für das Tier gegeben?

 

Können Sie all diese Fragen mit ja beantworten, ist ein Hund am Arbeitsplatz eine tolle Sache. Die Anwesenheit des Vierbeiners gestaltet die Arbeit nicht nur angenehmer, sondern beugt auch Depressionen vor und soll sogar die Motivation steigern. Und das Beste: Der liebe Vierbeiner muss nicht den ganzen Tag über alleine zu Hause auf Frauchen oder Herrchen warten.

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.