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Papier und Druck: Darauf kommt es an

An jedem Druckauftrag sind drei Faktoren beteiligt: Der Verwendungszweck des Ausdrucks, der Drucker und das Papier selbst. Ziel ist es immer, diese drei Bestandteile des Druckprozesses optimal aufeinander abzustimmen. So kann es wirtschaftlich sinnvoll sein, Dokumente von untergeordneter Wichtigkeit auf dünnerem Papier zu drucken. Doch was ist zu beachten, wenn das Druckergebnis in allen Belangen überzeugen soll und zwar vom Druckbild bis zur hochwertigen Haptik des Papiers?

Flyerpilot.de geht für uns der Frage auf den Grund:

Welchen Anforderungen habe ich an mein Druckergebnis?

Damit das Druckergebnis den Vorstellungen entspricht, sollte man sich zunächst Gedanken zum Verwendungszweck machen. Papier mit dem Zusatz „hochweiß“ ist zu Werbezwecken, für Urkunden und andere repräsentative Dokumente sicher die erste Wahl, kann aber in der täglichen Korrespondenz zu pompös oder gar verschwenderisch wirken.

Kriterium: Papiergrammatur

Die Grammatur gibt an, wie schwer ein Quadratmeter einer bestimmten Papiersorte ist. Standardpapier für Kopierer und Drucker hat meist 80g/m². Je höher die Grammatur, desto stärker das Papier und desto hochwertiger fühlt es sich an. Soll das Druckergebnis also auch mit einer wertigen Haptik überzeugen, sind mindestens 90 g/m² empfehlenswert. Papiere ab 100 g/m² sind unanfällig gegen Knicke und Risse. Soll der Druck anschließend zu einer Broschüre (siehe hier www.flyerpilot.de/broschueren/uebersicht.htm ) oder einem Heft verarbeitet werden, müssen auch die Vorgaben der Binde- und Laminiergeräte beachtet werden.

Der Zusammenhang von Druckerart, Papier und Druckergebnis

Bei Laserdruckern wird der Aufdruck mittels statischer Aufladung und unter hohen Temperaturen erzeugt, was dem Papier einiges abverlangt. Bei Temperaturen bis zu 200 Grad Celsius kann sich mindere Papierqualität leicht wellen. Selbst Markenpapiere mit 80 g/m² können sich wellen, wenn großflächig Farbe aufgetragen wird, der Laserdrucker sehr schnell arbeitet oder das Papier im Duplexverfahren, also beidseitig, bedruckt wird. Verwenden Sie in diesen Fällen nur Papier, das den Herstellervorgaben entspricht.

Drucker & Papier für Privatanwendungen

Tintenstrahldrucker sind besonders für Privatanwender häufig die erste Wahl. Sie sind echte Multitalente für Text und Grafiken. Um dort das optimale Druckergebnis zu erreichen, sollte man zum sogenannten Inkjet-Papier greifen. Bei diesem Papier muss die Oberfläche die flüssige Farbe gut aufnehmen, darf aber gleichzeitig nicht verlaufen („ausbluten“). In einzelnen Fällen kann es jedoch auch bei Verwendung von Inkjet-Papier zu Wellen, leicht ausgefranstem Druckbild oder zur schlechten Durchtrocknung kommen. In diesen Fällen hilft ein Blick in die Druckereinstellungen.

Einige Papiersorten für Laserdrucker, Kopierer und Tintenstrahldrucker sind auf der Verpackung mit einem Pfeil gekennzeichnet. Dieser Pfeil markiert, welche Seite zuerst bedruckt werden sollte. Für ein optimales Druckergebnis sollte das Papier so in das Fach eingelegt werden, dass die markierte Seite als erste bedruckt wird, bevor das Blatt für den Duplexdruck gewendet wird.

Druckergebnisse abhängig vom Papier

Zu einem perfekten Druckergebnis gehört auch glattes und wellenfreies Papier. Obwohl manche Drucker mit Grammaturen von 120 g/m² und mehr arbeiten können, kann sich die Art der Papierführung im Gerät negativ auf das Druckergebnis auswirken. Wird besonders dickes Papier bedruckt, sollte nach Möglichkeit jener Einzugschacht genutzt werden, bei dem das Papier während des Druckvorgangs nicht über Umlenkrollen läuft. Oft sind dies die manuellen Zufuhrschächte oder bei Tintenstrahldruckern der hintere, obere Papierschacht.

Die richtigen Druckeinstellungen für gute Druckergebnisse

Nachdem das  Papier passend zum Verwendungszweck und zur Druckerart ausgewählt wurde, kann das Druckergebnis dennoch hinter den Erwartungen zurückbleiben. Hier lohnt sich ein Blick in die Druckoptionen. Diese sind meist über „Einstellungen“ oder „Druckoptionen“ in der Druckersoftware erreichbar, lassen sich in einigen Fällen aber auch direkt am Gerät vornehmen.

Die meisten Geräte bieten bereits Voreinstellungen für verschiedene Papierarten. Bei Papier mit Hochglanzoberfläche wie dem Photopapier von Sigel wird dementsprechend als Papierart „glänzend“ angegeben. Der Drucker passt den Farbauftrag dann automatisch an. Bei fehlerhaften Drucken wie gewelltem Papier ist bei Tintendruckern meist die Tintenmenge zu hoch. Ist dies bei großflächigen Aufdrucken der Fall, reduzieren Sie die Tintenmenge bis das Ergebnis farblich überzeugt, aber das Papier nicht mit zu viel Farbe überfordert.

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