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Kartons - wozu sind Sie gut?

Kartons sind wie Papiere jedoch mit einer festeren Stärke. Sie können vielfältig genutzt werden. Als Verpackung werden sie am liebsten genutzt. Kartonverpackungen kennen Sie bestimmt vom Schuhkauf. Nicht nur bei Schuhen, sondern auch neue Möbel, die man sich kauft, werden in Kartons verpackt, um den Transport zu erleichtern. Die Größe von Kartons kann sehr variieren. Sie können Kartons nutzen um kleine Dinge zu verpacken wie  zum Beispiel Schmuck. Aber auch große Schränke können in Kartons verpackt werden. Neben der Größe kann auch die Dicke des Kartons variieren, falls Sie zum Beispiel ein zerbrechliches Objekt transportieren wollen. So ist der Schutz garantiert.

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Weiterhin werden Kartons auch als Behälter genutzt. So können Sie ihre Ordner in Kartons sortieren. Als Stauraum eignen Sie sich sehr gut. Viele Variationen sind auf derkarton.net zu finden. Dort werden auch Spielzeuge aus Pappe angeboten. So kann Karton zudem als künstlerischer Werkstoff für Modelle eingesetzt werden.

Anfertigung

Kartons können aus mehreren Lagen bestehen. Die Außenlagen sorgen für Festigkeit, während die Innenlagen so gestaltet sind, dass das Volumen optimiert ist.

Zur Herstellung wird Zellstoff in Fasern aufgeteilt und zu wässrigem Brei verarbeitet. Ebenso wird Altpapier zermahlt und zuvor von Schmutz gesäubert. Danach wird das Altpapier entfärbt, sodass keine Tinte mehr aufzufinden ist  und mit einer wässrigen Lösung vermischt. Daraufhin wird es dem Zellstoff zusammengefügt.

Der dadurch entstandene Brei wird auf ein siebartiges Laufband gelegt. Durch diese Vorgehensweise werden die Fasern, die im Brei enthalten sind, sich in die Richtung des Laufbandes orientieren. Nun sind verschiedene Papierbahnen entstanden, die dann aufeinander gepresst werden. Da diese Papierbahnen noch nass sind, müssen sie im nächsten Schritt verschiedene Walz- und Trocknungszylinder durchschreiten. Bevor es ganz trocken ist, wird ein Strich aus Kalk, Bindemittel und Füllstoffe aufgetragen, somit können Bilder und Beschriftungen auf den Karton angebracht werden. Im Anschluss durchläuft die siebartige Laufbahn zum letzten Mal den Walz- und Trocknungszylinder. Danach kann das entstandene Karton auf dem Laufband nun in einzelne Stücke zerteilt werden und aufeinander gestapelt werden.

Kartons sind also relativ stabil und vielfältig nutzbar. Trotzdem hat es einige gesundheitliche Bedenken im Bezug auf Lebensmittel, da Mineralöl als Inhaltsstoff in den Fasern nachgewiesen wurde.  Dieses Mineralöl stammt aus der Druckfarbe vom Altpapier. Das Mineralöl darf nicht in die Lebensmittel gelangen, auch wenn die giftige Wirkung des Mineralöls noch nicht nachgewiesen wurde. Zur Verhinderung wurden schon einige Lösungen gefunden. Zum Beispiel werden Kunststoffbeschichtungen oder Innenbeutel als Grenze zum Karton verwendet. 

Bildquelle: Fotolia #79406725 Oleksiy Mark

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